Übung 17: weil, da, denn (Kausalsatz)

Februar 21, 2016

Wenn man zwei Sätze verbinden möchte, die einen gemeinsamen Grund haben, nutzt man drei Wörter: weil, da und denn. Weil und da verbinden, immer einen Hauptsatz mit einem Nebensatz, das finite Verb/ Prädikat steht also am Ende des Satzes. Mit denn werden nur zwei Hauptsätze verbunden, die Position des Prädikats ist also unverändert.

Beispiel:

Ich kann nicht vorbeikommen. Ich bin erkältet.

weil: Ich kann nicht vorbeikommen, weil ich erkältet bin. / Weil ich erkältet bin, kann ich nicht vorbeikommen.

da: Ich kann nicht vorbeikommen, da ich erkältet bin. / Da ich erkältet bin, kann ich nicht vorbeikommen.

denn: Ich kann nicht vorbeikommen, denn ich bin erkältet.

Es gibt immer wieder Grammatiken, in denen steht, dass man da am Anfang benutzt, weil aber eher dann, wenn man den Nebensatz anschließt. Das ist sicherlich stilistisch „besser“, aber man kann beide Formen bilden und man wird damit richtig verstanden.

Beispielsätze zur Übung:

1 Ich muss noch einkaufen. Ich möchte Spaghetti mit Tomatensauce kochen. / 2 Ich fahre mit der Bahn. Es regnet zu sehr. / 3 Das Auto fuhr zu schnell. Es gab einen schweren Unfall. / 4 Ich habe Bauchschmerzen. Ich habe viel zuviel Eis gegessen. / 5 Du kannst das Buch nicht verstehen. Es ist nicht in Deutsch geschrieben. / 6 Ich muss den Termin absagen. Ich habe sehr viel Stress. / 7 Der Computer funktioniert heute nicht. Er hat gestern ein neues Programm installiert. / 8 Setz dich nicht auf diesen Stuhl. Er ist ziemlich wacklig. / 9 Es regnet den ganzen Tag. Ich bin traurig. / 10 Ich habe nichts verstanden. Er hat es nicht gut erklärt.

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Übung 16: Präteritum

Februar 20, 2016

Schreibt die Sätze im Präteritum!

1 Ich höre Radio. / 2 Er kocht Kaffee. / 3 Sie essen Spaghetti. / 4 Man muss dieses Buch lesen. / 5 Sie fährt nach Berlin. / 6 Ich gehe zum Supermarkt. / 7 Aus welcher Richtung kommen Sie? / 8 Es ist spät. /  9 Peter macht ein Foto. / 10 Sie bringt das Buch zur Bibliothek zurück.  / 11 Er hält einen Vortrag. / 12 Sie arbeitet dort. / 13 Ich schaue auf den Kalender. / 14 Sie sieht auf den Plan. / 15 Ich suche die Mensa.

Lösung wie immer im Kommentar.


Übung 15: Präsens

Februar 19, 2016

Heute eine ganz einfache Übung zum Präsens. Setzt die Verb-Endungen richtig ein. Beispiel: Er arbeit____ im Krankenhaus. (-> Er arbeitet im Krankenhaus.)

1 Ich les___ ein Buch. / 2 Du _____ einen Film. (sehen) / 3 Kauf___ du das? / 4 Er red___ immer sehr viel. / 5 Wir koch___ heute Spaghetti. / 6 Mag___ du mit uns essen? / 7 Ich wohn___ in Heidelberg. / 8 Lös___ ihr bitte die nächste Aufgabe? / 9 ____ du den Apfel noch? (essen) / 10 Frier___ du sehr? / 11 Ich lach___ über meinen Fehler. / 12 Er ____ nach Berlin. (fahren) / 13 Man schreib___ heute Nachrichten mit dem Handy. / 14 Kann__ du mir das aufschreib___? 15 Ich beend___ die Übung, helf___ dir und dann könn___ wir gemeinsam ess___.

Lösungen im Kommentar.


Übung 14: Artikel, Adjektive, Nomen

Februar 18, 2016

Ich gebe euch ein Beispiel.

Hund, groß, ein

Daraus bildet ihr eine Wortgruppe. In der richtigen Reihenfolge:

ein großer Hund

Dann habt ihr mehrere Aufgaben:

1: Tauscht den Artikel aus > ein großer Hund -> der große Hund ->großer Hund

2: Schreibt die Wortgruppe im Akkusativ: ein großer Hund -> einen großen Hund

3: Schreibt die Wortgruppe im Dativ: ein großer Hund -> einem großen Hund

4 Bildet einen Satz mit einem passenden Verb, verwendet die Wortgruppe als Subjekt und/ oder als Objekt. -> ein großer Hund: Ein großer Hund steht auf der Straße. / einen großen Hund -> Ich sehe einen großen Hund / einem großen Hund -> Ich habe Angst vor einem großen Hund.

5 Wie heißt das Gegenteil des Adjektivs? groß > klein

Übung:

1 klein, Straße, die / 2 Haus, riesig, das / 3 Freund, alt, der / 4 Computer, neu, der / 5 Brot, das, klein / 6 Huhn, das, schnell / 7 heiß, der, Kaffee / 8 Gebäude, das, hoch / 9 scharf, Foto, das / 10 freundlich, Kassierer, der

Einen Teil der Lösung findet ihr wie immer im Kommentar. Wenn ihr andere Lösungen habt, schreibt sie dorthin!


Übung 13: Passiv

Februar 17, 2016

Bildet Sätze im Passiv! Versucht es so: 1. Wo sind das Subjekt und das Akkusativ-Objekt im Satz? Unterstreicht sie, denn diese beiden wechseln ihre Position. 2. Wo ist das Prädikat? Ist es mehrteilig und in welcher Zeitform ist es? 3. Wenn ihr das Hauptverb im Prädikat gefunden habt, überlegt, ob ihr die Stammform kennt (stark/ schwach). 4. Denkt an das Wort „man“, das im Passiv verschwindet.

Die Lösung (eine Lösung) zur Übung wie immer im Kommentar

  1. Der Wissenschaftler führt den Versuch durch.
  2. Die Studenten protokollieren den Versuch.
  3. Eine Studentin filmt den Ablauf des Versuchs.
  4. Alle haben einen Fehler gesehen.
  5. Der Wissenschaftler ändert den Versuchsablauf.
  6. Er wird den Versuch in der nächsten Stunde wiederholen.
  7. Man kann ihm dabei über das Internet zusehen.
  8. Der Wissenschaftler wird die Kritik kommentieren müssen.

Übung 12: Ge oder kein ge und wohin damit?

Mai 12, 2014

Wenn man normalerweise das Perfekt bildet, braucht man ein Hilfsverb (haben, sein) und das Partizip II, das man mit ge- und -t/ -en bildet. Die regelmäßigen Verben (fragen, suchen) bilden das Partizip II mit ge+Verbstamm+t (gefragt, gesucht) die unregelmäßigen Verben (laufen, biegen) mit ge+Verbstamm+en.

Schwieriger ist es mit den vielen schönen Verben, die noch eine Vorsilbe/ einen Präfix haben.
Nehmen wir „suchen“, daraus kann man besuchen, versuchen, aufsuchen, untersuchen, aussuchen, heimsuchen und, und, und bilden… Gibt es bei all diesen Verben immer auch ein Partizip II mit ge+? Nicht immer.
Wenn das Verb untrennbar ist, dann gibt es kein ge+ vor dem Verbstamm. Das ist hier zum Beispiel bei besuchen und versuchen, aber auch bei untersuchen (besucht, versucht, untersucht).

Bei den anderen Verben, auf/aus/heimsuchen gibt es die Regel, dass das ge+ jetzt zwischen dem Präfix und dem Verb steht. Das sieht dann so aus: aufgesucht, ausgesucht, heimgesucht und so weiter.

„Schwierig“ sind die Verben, die manchmal trennbar, manchmal untrennbar sind. Hier gibt es nur wenige, die wirklich beides sind. Meistens kann man mit dem Verb auch lernen, dass zum Beispiel „untersuchen“ immer untrennbar ist.

Um das alles zu „können“, muss man vor allem die Gruppe der untrennbaren Verben „lernen“. Und immer mal eine Übung machen. Meine Lösung findet ihr, wie immer, im Kommentar.

Bildet das Perfekt. (Bildet Ja/Nein-Fragen aus den Sätzen im Perfekt.) (Bildet W-Fragen aus den Sätzen im Perfekt)

1 Der Bus fährt früher zurück.
2 Die Polizei sucht alles weiträumig ab.
3 Der Student schaltet sein Handy aus.
4 Der Verbrauch steigt an.
5 Die Firma versteigert das Inventar.
6 Er übersetzt das Buch.
7 Die Fähre setzt über.
8 Er steigt aus der Bahn aus.
9 Das Stipendium verhilft ihm zur Fortsetzung seines Studiums.
10 Der Lärm weckt den Studenten auf.
11 Er behält das Kind auf dem Arm.
12 Sie verhält sich ziemlich komisch.


Übung 11: nachdem – Sinn oder Unsinn? (2)

Mai 6, 2014

Temporalsätze mit „nachdem“ zu bilden ist ganz einfach. Schwieriger ist es in Übungen zu verstehen, ob die Verbindung sinnvoll ist oder Unsinn.

Nachdem ich die Nudeln gekocht habe, esse ich sie. (meine ich)

oder

Nachdem ich die Nudeln gegessen habe, koche ich sie. (meinen meine Lerner/innen)

Lest euch also die folgenden Sätze genau durch, im Kommentar gibt es wieder meine Idee. Ihr könnt die falschen Sätze natürlich auch korrigieren. UND! Manche Sätze sind natürlich auch SO und SO zu sehen…

1. Nachdem ich den Kaffee gekocht hatte, tranken wir ihn.
2. Nachdem er den Bus verpasst hatte, rannte er ihm hinterher.
3. Nachdem der Müll sortiert worden ist, wird er gesammelt.
4. Nachdem man die Kernspaltung entdeckt hatte, baute man Reaktoren.
5. Nachdem du gestern verschwunden bist, streiten wir uns heute.
6. Nachdem die Maschine die Verpackungen verschlossen hat, befüllt sie diese.
7. Nachdem ich die E-Mail abgeschickt habe, schreibe ich sie.
8. Nachdem du geantwortet hattest, schrieb ich dir.